Oct 26 2009
…vom Pfade ängstlicher Seelen wegführt…
Mit P. auf dem bewegenden Kongress “Polyamory” von Donnerstag bis Sonntag.
Gerade ein Feedback geschickt:
Zum Ende seiner “Rede an den kleinen Mann” schreibt Wilhelm Reich:
“Ich danke meinem Schicksal, dass ich mich fern hielt vom Geschwätz böser Nachbarn und dass ich in wirren Zeiten die Richtung meines Wesens nicht verlor.
Denn ich habe immer in mich hinein gehorcht und ich bin stets der leise mahnenden Stimme nachgegangen, die mir sagte:
Es gibt nichts ausser diesem: das Leben gut und glücklich zu leben!
Folge Deinem Herzen, auch wenn es vom Pfade ängstlicher Seelen wegführt.”
Diese Haltung “weg vom Pfad ängstlicher Seelen” habe ich noch nie bei so vielen Menschen gleichzeitig erlebt, wie an unserem Wochenende, in guter Distanz zu jedwedem “bösen Geschwätz”.
Dafür meine herzlichen Dank an Euch alle!
Mein ganz besonderer Dank zusätzlich an Euch, mit denen es persönlicher, individueller, dichter wurde.
Wer, wie wir, ausgetretene Pfade verlässt, betritt Neuland, erschliesst terra incognita auf vielfältigen Wegen. Wir haben die Offenheit und Kraft, diese verantwortete Vielfalt zu leben.
Meistens!
Weshalb das oben leicht gekürzte Satzende von Wilhelm Reich hier noch nachgetragen sei:
“Folge Deinem Herzen, auch wenn es vom Pfade ängstlicher Seelen wegführt.
Verhärte nicht, auch wenn Dich mal das Leben quält.”
















Wow, welch schönes Geschenk, dieses Zitat. Danke.