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	<title>Triumph and Disaster &#187; Literatur</title>
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	<description>by Lothar Evers</description>
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		<title>Kirchner Beckett Scheitern</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 11:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Evers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Triumph and Disaster....]]></category>

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		<description><![CDATA[Ignaz Kirchner gehört zu meinen Lieblingsschauspielern. Genauer: er ist mein liebster Schauspieler. Seine Dramtisierung von Wilhelm Reichs &#8220;Rede an den Kleinen Mann&#8221; hat mich verändert. Als Pozzo in Becketts &#8220;Warten auf Godot&#8221; steht er zur Zeit auf der Bühne des Wiener Burgtheaters. Gestern gibt Kirchner ein Interview in &#8220;Die Presse&#8221;. Darin das folgende Zitat von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ignaz Kirchner gehört zu meinen Lieblingsschauspielern. Genauer: er ist mein liebster Schauspieler. Seine Dramtisierung von Wilhelm Reichs &#8220;Rede an den Kleinen Mann&#8221; hat mich verändert. Als Pozzo in Becketts &#8220;Warten auf Godot&#8221; steht er zur Zeit auf der Bühne des Wiener Burgtheaters. Gestern gibt Kirchner ein <a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/526574/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/news/index.do" target="_blank" class="liexternal">Interview in </a><strong><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/526574/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/news/index.do" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Die Presse&#8221;</a><span style="font-weight: normal;">. Darin das folgende Zitat von Samuel Beckett</span></strong></p>
<blockquote><p>„Alles seit je. Nie was anderes. Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“<br />
&#8220;All of old. Nothing else ever. Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.&#8221;<br />
(„Worstward Ho“, 1983,)</p></blockquote>
<p>Kichner fährt fort: <em>&#8220;Das ist nicht nur ein Lieblingssatz von mir, sondern auch von George Tabori.&#8221;</em> Taboris Inszenierung von Becketts Godot habe ich am Berliner Ensemble gesehen. Sehr heiter!.<br />
Sie wird noch gespielt dort. Ignaz Kirchners Beckett Zitat passt zum Titel dieses Blogs aus Rudyard Kiplings &#8220;if&#8221;:</p>
<blockquote><p>
If you can meet with Triumph and Disaster<br />
And treat those two impostors just the same.<br />
If you can bear to hear the truth you&#8217;ve spoken<br />
Twisted by knaves to make a trap for fools,<br />
Or watch the things you gave your life to, broken,<br />
And stoop and build&#8217;em up with worn-out tools;</p>
<p>If you can make one heap of all your winnings<br />
And risk it on one turn of pitch-and-toss,<br />
And lose, and start again at your beginnings,<br />
And never breathe a word about your loss
</p></blockquote>
<p>Hat jemand Lust mit nach Wien zu fahren?</p>
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		<title>&#8230;dessen Herz nicht versteinerte&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 16:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>L.E.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Georg Büchner Preis dieses Jahres ist an einen stillen Dichter vergeben worden: Walter Kapacher. Kapachers Helden sind &#8220;Menschen, die nicht funktionieren, weder im Erwerbsleben noch in der sogenannten Gesellschaft, erfüllt von vager Sehnsucht, doch ohne konkrete Bindungslust, ernsthafte, grüblerische Beobachter, die sich unablässig fragen, wozu sie gut sein sollen. Und irgendwann den Punkt erreichen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Georg Büchner Preis dieses Jahres ist an einen stillen Dichter vergeben worden: <strong>Walter Kapacher</strong>. Kapachers Helden sind <em>&#8220;Menschen, die nicht funktionieren, weder im Erwerbsleben noch in der sogenannten Gesellschaft, erfüllt von vager Sehnsucht, doch ohne konkrete Bindungslust, ernsthafte, grüblerische Beobachter, die sich unablässig fragen, wozu sie gut sein sollen. Und irgendwann den Punkt erreichen, an dem sie das Programm verweigern, ohne genau zu wissen, was sie an seine Stelle setzen könnten. Doch sie wagen es. Sie steigen aus. Die Verweigerung ist der Punkt, auf den die frühen Bücher zulaufen.&#8221;, </em>so <strong>Paul Ingenday</strong> in seiner gestrigen Laudatio: &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~ED34B90EEA1A045BAB40129FF4E2FADEB~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html" target="_blank" class="liexternal">Im Innern das andere Leben</a>&#8221;</p>
<p>Seine Dankerede schloss Walter Kappacher mit dem Satz: <em>&#8220;Gern stell ich mir vor, Georg Büchner sei einer, dessen Herz nicht versteinerte&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Es lohnt sich sie (leicht gekürzt) <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/11/01/dlf_20091101_1705_8dd8341b.mp3" target="_blank" class="liexternal">nachzuhören</a>.</p>
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		<title>&#8230; im Nachklang: Rilke</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 19:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Evers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics & Songs]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Nachklingen zum Wochenende stöbere ich und finde das folgende wunderbare Rilke Gedicht: Ich ließ meinen Engel lange nicht los Ich ließ meinen Engel lange nicht los, und er verarmte mir in den Armen und wurde klein, und ich wurde groß: und auf einmal war ich das Erbarmen, und er eine zitternde Bitte bloß Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Nachklingen zum Wochenende <a href="http://polyamor.blog.de/2007/05/19/ich_hab_meinem_engel_seine_himmel_gegebe~2297126/" target="_blank" class="liexternal">stöbere ich und finde</a> das folgende wunderbare <a href="http://rainer-maria-rilke.de/020019liessmeinenengel.html" target="_blank" class="liexternal">Rilke Gedicht</a>:</p>
<blockquote>
<h3>Ich ließ meinen Engel lange nicht los</h3>
<p>Ich ließ meinen Engel lange nicht los,<br />
und er verarmte mir in den Armen<br />
und wurde klein, und ich wurde groß:<br />
und auf einmal war ich das Erbarmen,<br />
und er eine zitternde Bitte bloß</p>
<p>Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, -<br />
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;<br />
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,<br />
und wir haben langsam einander erkannt&#8230;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8230;vom Pfade ängstlicher Seelen wegführt&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 16:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Evers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friends and Family]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit P. auf dem bewegenden Kongress &#8220;Polyamory&#8221; von Donnerstag bis Sonntag. Gerade ein Feedback geschickt: Zum Ende seiner &#8220;Rede an den kleinen Mann&#8221; schreibt Wilhelm Reich: &#8220;Ich danke meinem Schicksal, dass ich mich fern hielt vom Geschwätz böser Nachbarn und dass ich in wirren Zeiten die Richtung meines Wesens nicht verlor. Denn ich habe immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit P. auf dem bewegenden Kongress &#8220;Polyamory&#8221; von Donnerstag bis Sonntag.<br />
Gerade ein Feedback geschickt:</p>
<p>Zum Ende seiner <em>&#8220;Rede an den kleinen Mann&#8221;</em> schreibt <strong>Wilhelm Reich</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich danke meinem Schicksal, dass ich mich fern hielt vom Geschwätz böser Nachbarn und dass ich in wirren Zeiten die Richtung meines Wesens nicht verlor.<br />
Denn ich habe immer in mich hinein gehorcht und ich bin stets der leise mahnenden Stimme nachgegangen, die mir sagte:<br />
Es gibt nichts ausser diesem: das Leben gut und glücklich zu leben!<br />
Folge Deinem Herzen, auch wenn es vom Pfade ängstlicher Seelen wegführt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese Haltung <em>&#8220;weg vom Pfad ängstlicher Seelen&#8221;</em> habe ich noch nie bei so vielen Menschen gleichzeitig erlebt, wie an unserem Wochenende, in guter Distanz zu jedwedem &#8220;bösen Geschwätz&#8221;.</p>
<p>Dafür meine herzlichen Dank an Euch alle!<br />
Mein ganz besonderer Dank zusätzlich an Euch, mit denen es persönlicher, individueller, dichter wurde.</p>
<p>Wer, wie wir, ausgetretene Pfade verlässt, betritt Neuland, erschliesst terra incognita auf vielfältigen Wegen. Wir haben die Offenheit und Kraft, diese verantwortete Vielfalt zu leben.<br />
Meistens!</p>
<p>Weshalb das oben leicht gekürzte Satzende von Wilhelm Reich hier noch nachgetragen sei:</p>
<blockquote><p>&#8220;Folge Deinem Herzen, auch wenn es vom Pfade ängstlicher Seelen wegführt.<br />
Verhärte nicht, auch wenn Dich mal das Leben quält.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8230;mein Rendevous mit dem Tod&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 10:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Evers</dc:creator>
				<category><![CDATA[...in the News]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;fand vor zwei Jahren statt. Abends aus Köln hier in die Eifel zurückgekehrt. Das Frischkäse-Tomaten Schwarzbrot zu hastig verschlungen, steckte ein grosser Krümel in der Luftröhre.  Erstickungsangst, auf den Bauch geworfen, ausgespuckt. Schwarze Ringe unter den Augen, tagelang. Ein aussergewöhnlicher SPIEGEL Titel in dieser Woche: Jürgen Leinemann über seinen Krebs. Ein Vorabdruck aus seinem in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;fand vor zwei Jahren statt. Abends aus Köln hier in die Eifel zurückgekehrt. Das Frischkäse-Tomaten Schwarzbrot zu hastig verschlungen, steckte ein grosser Krümel in der Luftröhre.  Erstickungsangst, auf den Bauch geworfen, ausgespuckt. Schwarze Ringe unter den Augen, tagelang.</p>
<p>Ein aussergewöhnlicher SPIEGEL Titel in dieser Woche: <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Leinemann" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Jürgen Leinemann</a></strong> über seinen Krebs. Ein Vorabdruck aus seinem in wenigen Tagen erscheinenden Buch <em><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3455501222?ie=UTF8&amp;tag=decolognecom-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3455501222" class="liexternal">&#8220;Das Leben ist der Ernstfall&#8221;</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=decolognecom-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3455501222" border="0" alt="" width="1" height="1" /></strong></em>. Noch hat der Spiegel die Titelgeschichte nicht freigegeben. Man bleibt also auf den Gang zu Kiosk oder das <a href="http://microshop.spiegel.de/einzelhefte/spiegel-2009-36" target="_blank" class="liexternal">epaper</a> angewiesen. Absolut lesenswert! Seinen Kollegen <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tiziano_Terzani" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Tiziano Terzani</a></strong> der ebenfalls zwei Bücher zum Thema geschrieben hat erwähnt Leinemann nicht. Wohl sein zusammen mit <strong>Cord Schnibben</strong> geführtes Gespräch mit <strong>Hans Joachim Friedrichs</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9176410.html" target="_blank" class="liexternal"><strong><em>&#8220;Irgendwann ist eben Ende&#8230;</em></strong>&#8220;</a>.</p>
<p>In diesem Zusammenhang: <strong>Heiner Müller</strong> kurz nach seiner Krebsoperation im Gespräch mit <strong>Alexander Kluge</strong>: <em><strong><a href="http://muller-kluge.library.cornell.edu/de/video_record.php?f=116" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Mein Rendevous mit dem Tod..&#8221;</a></strong></em><br />
       <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;npa=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=decolognecom-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3455501222" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>           <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;npa=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=decolognecom-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3426779560" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>           <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;npa=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=decolognecom-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3442129877" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>       </p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich bin lange fort gewesen&#8230;&#8221; / &#8220;I been away a long time&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://www.blog.lotharevers.com/literatur/ich-bin-lange-fort-gewesen</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 18:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Evers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Quotes]]></category>

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		<description><![CDATA[I been silent so long now it&#8217;s gonna roar out of me like floodwaters (&#8230;)you think this is too horrible to have really happened, this is too awful to be the truth!(&#8230;) But it’s the truth even if it didn&#8217;t happen. &#8220;Chief&#8221; Bromden der &#8220;Ich Erzähler&#8221; in Ken Keseys Roman One Flew Over The Cuckoo&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>I been silent so long now it&#8217;s gonna roar out of me like floodwaters (&#8230;)</em><em>you think this is too horrible to have really happened, this is too awful to be the truth!(&#8230;)<br />
But it’s the truth even if it didn&#8217;t happen.</em></strong></p>
<p style="text-align: right;"><em><strong>&#8220;Chief&#8221; Bromden</strong></em><br />
der &#8220;Ich Erzähler&#8221; in Ken Keseys Roman<em><strong><br />
One Flew Over The Cuckoo&#8217;s Nest</strong></em></p>
<p style="text-align: left"><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Einer_flog_über_das_Kuckucksnest" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">&#8220;Einer flog über das Kuckucksnest&#8221;</a> </em>habe ich geliebt. 1975 als der Film heraus kam, konnte ich noch nicht ahnen wie nah ich selber der Anstalt und deren Geschichte in diesem Land kommen würde. McMurphy, (Jack Nicholson) zahlt einen hohen Preis für seine Lust am Aufruhr. Zu recht wurden dem Film fünf Oscars verliehen: <em>&#8220;Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch nach literarischer Vorlage, Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin&#8221;</em>.  Kesey´s Buch  las ich viel später. Es erzählt die Geschichte aus der Sicht von &#8220;Häuptling Bromden&#8221; und endet mit dem Satz, der als Motto über diesem Blogbeitrag steht:<em> <strong>&#8220;Ich bin lange fort gewesen&#8230;&#8221;</strong>. </em>Der Film endet mit dem fliehenden Häuptling, der den Waschtisch aus der Verankerung reisst und (in Zeitlupe) aus dem Fenster der Anstalt flieht. Das Buch verharrt auch an seinem Ende in einer merkwürdigen Schwebe: Dem Häuptling ist die Flucht gelungen. &#8220;Sein&#8221; Buch ist beendet, die Geschichte erzählt. Aber seine Flucht scheint beendet. Nicht: &#8220;<em>ich bin (schon) lange fort&#8230;&#8221; </em>sondern: &#8220;<em>fort </em><strong><em>gewesen</em></strong><em>&#8230;</em>&#8220;. Nur wenig versöhnlicher im Englischen: <em><strong>&#8220;I been away a long time&#8221;</strong>. </em></p>
<p><em>Also:wohl wieder eingefangen, in die Anstalt zurückgekehrt. <span class="Apple-style-span" style="font-style: normal">Und, wohl keiner da, der die Geschichte für  uns und den Häuptling weiter erzählt.</span></em></p>
<p><em>Spinnen wir also den Faden des Scheiterns, des Aufruhrs und der Triumphe weiter: Triumph and Disaster sendet wieder.</em></p>
<p style="text-align: left"><span class="Apple-style-span" style="font-style: italic">&#8220;I been away a long time,&#8221; <span class="Apple-style-span" style="font-style: normal">are the last words of chief Bromden after he told us Mc Murphys story in Ken Keseys Novel</span> &#8220;One Flew Over the Cuckoo&#8217;s Nest&#8221;. </span>The novel ends more pessimistic then the famous Film by <em>Miloš Forman</em>&#8220;. Obviously the chief is back again the absence has ended.We are back again. After a long silence.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Y3IYZu0pF64&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Y3IYZu0pF64&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>&#8230;dass überhaupt nichts hilft&#8230;</title>
		<link>http://www.blog.lotharevers.com/literatur/dass-uberhaupt-nichts-hilft</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 09:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Evers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Me-ti von Bertolt Brecht habe ich ein weiteres mich damals sehr berührendes Buch erneut zu lesen begonnen : &#8220;Fabian&#8221; von Erich Kästner. Eigentlich erinnerte ich von &#8220;Fabian&#8221; nur noch den Schluss. Moralist Fabian springt einem ertrinkenden Jungen hinterher: &#8220; Der kleine Junge schwamm heulend ans Ufer. Fabian ertrank. Er konnte nicht schwimmen.&#8221; Das Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Me-ti von Bertolt Brecht habe ich ein weiteres mich damals sehr berührendes Buch erneut zu lesen begonnen : &#8220;<em>Fabian</em>&#8221; von Erich Kästner. Eigentlich erinnerte ich von &#8220;<em>Fabian</em>&#8221; nur noch den Schluss. Moralist Fabian springt einem ertrinkenden Jungen hinterher: &#8220;<em><br />
Der kleine Junge schwamm heulend ans Ufer. Fabian ertrank. Er konnte nicht schwimmen.</em>&#8221;<br />
Das Buch liegt jetzt bei der Büchergilde Gutenberg in einer von Frank Witzel wunderbar illustrierten Neuauflage vor.</p>
<p>1931 ist &#8220;<em>Fabian</em>&#8221; das erste Mal erschienen. Das Buch beschreibt präzise, wenn auch ironisch verzerrt die fiebrige Atmosphäre im präfaschistischen Berlin dieser Jahre. Kästner hatte als ursprünglichen Titel des Buches &#8220;<em>Der Gang vor die Hunde</em>&#8221; vorgesehen, sich damit aber beim Erstverleger nicht durchsetzen können. Den Auflagen nach 1945 hat er ein Vorwort vorangestellt:</p>
<blockquote><p> Und auch die unheimliche Ruhe vor dem Sturm fehlte nicht &#8211; die einer epidemischen Lähmung gleichende Trägheit der Herzen. Es trieb manche, sich der Stille entgegen zu stellen. Sie wurden beiseite geschoben. Lieber hörte man den Jahrmarktschreiern und Trommlern zu, die ihre Senfpflaster und giftigen Patentlösungen anpriesen. Man lief den Rattenfängern nach, hinein in den Abgrund. (&#8230;) Dass überhaupt nichts hilft, ist &#8211; damals wie heute &#8211; keine Seltenheit. Eine Seltenheit wäre es allerdings, wenn das den Moralisten entmutigte. Sein angestammter Platz ist und bleibt der verlorene Posten. Ihn füllt er, so gut er kann, aus.</p></blockquote>
<p>Following Me-ti by Bertolt Brecht I started rereading &#8220;<em>Fabian</em>&#8221; by Erich Kästner: story of a moralist in Berlin in the early 30s of the last century. The quote is from Kästners preface when reissuing the book after 1945.</p>
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		<title>Me-ti III: Ideal eines Mannes in früheren Zeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 20:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Evers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Triumph and Disaster....]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzte Me-ti Geschichte für heute führt uns zum Titel dieses Blogs: &#8220;Triumph and Disaster&#8220;: Der gute B.B. hat diese fragmentarische aber brillante Adaption des Gedichtes &#8220;If&#8221; von Rudyard Kipling in die Meti Geschichten eingefügt, und -wie öfter- die Quelle nicht deutlich gemacht. &#8220;If&#8221; (der englische Text folgt im nächsten Beitrag) ist eines der beliebtesten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Me-ti Geschichte für heute führt uns zum Titel dieses Blogs: &#8220;<em>Triumph and Disaster</em>&#8220;:<br />
Der gute B.B. hat diese fragmentarische aber brillante Adaption des Gedichtes &#8220;<em>If</em>&#8221; von Rudyard Kipling in die Meti Geschichten eingefügt, und -wie öfter- die Quelle nicht deutlich gemacht.<br />
&#8220;<em>If</em>&#8221; (der englische Text folgt im nächsten Beitrag) ist eines der beliebtesten Gedichte der Briten.<br />
Bei entsprechenden Umfragen nimmt es regelmässig einen der vorderen Plätze ein.</p>
<blockquote><p><strong>Ideal eine Mannes in früheren Zeiten…</strong><br />
den Kopf behalten, wenn alle ihn verlieren; sich selber vertrauen, wenn alle an einem Zweifeln; aber ihnen ihren Zweifel erlauben; warten können und nicht müde werden vom Warten; darüber Lügen hören, aber nicht teilnehmen an Lügen; oder gehasst werden und keinen Grund dazu geben und doch nicht zu gut aussehen und nicht zu weise reden.</p>
<p>träumen können und nicht von Träumen beherrscht werden; denken können und Gedanken nicht zu seinem Ziel machen; Triumph und Unglück treffen und diese beiden Betrüger gleich behandeln; ertragen können, die Wahrheit, die man gesprochen hat , verdreht zu hören von Schurken, die daraus eine Falle für Leichtgläubige machen; die Dinge zerbrochen sehen an die man sein Leben gab, und sich bücken und sie wieder zusammenflicken mit abgenutzten Werkzeugen.</p>
<p>einen Haufen aus allen seinen Gewinnen machen können und ihn riskieren an einen Wurf; und verlieren und wieder von vorn anfangen und niemals ein Wort sagen über seinen Verlust.</p></blockquote>
<p>&#8220;<em>Ideal eines Mannes in früheren Zeiten</em>&#8221; (&#8220;<em>Ideal of a man in former times</em>&#8220;), is Bertolt Brechts fragmentary translation of Rudyard Kiplings famous poem &#8220;<em>If</em>&#8220;. Brecht included it into his Me-ti Stories without revealing his source. The title of this Blog &#8220;<em>Triumph and Disaster</em>&#8221; is a quote from &#8220;<em>If</em>&#8220;. The poem in English follows in the next blog post.</p>
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		<title>Me-ti II: Fehler verstecken</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 20:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Evers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt da ich mein Met-ti Buch von B.B. wiedergefunden habe, gleich zwei weitere Lieblingsgeschichten, auch damit dieser Blog nicht komplett liebeslastig wird. Now I found my Me-ti by Bertolt Brecht again two more all time favorites to avoid this blog becoming completely love focused: Fehler verstecken Me-ti sagte: Das schlimmste ist nicht: Fehler haben, nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt da ich mein Met-ti Buch von B.B. wiedergefunden habe, gleich zwei weitere Lieblingsgeschichten, auch damit dieser Blog nicht komplett liebeslastig wird.<br />
Now I found my Me-ti by Bertolt Brecht again two more all time favorites to avoid this blog becoming completely love focused:</p>
<blockquote><p><strong>Fehler verstecken</strong></p>
<p>Me-ti sagte: Das schlimmste ist nicht: Fehler haben, nicht einmal sie nicht nicht bekämpfen ist schlimm. Schlimm ist sie zu verstecken. Nicht scheinen was man ist, das ist unglücklich für einen selbst. Scheinen, was man nicht ist, das ist unglücklich für die anderen. Wie soll einer an Deiner Seite in den Kampf gehen, wenn Du ihm Deine Fehler nicht gezeigt hast. Die Anstrengung zu scheinen, was Du nicht bist, erschöpft schon Deine ganze Kampfkraft. Du fürchtest z.B., Dein Freund könnte Dich ablehnen, wenn er wüsste, Du bist feig. Aber was er zu fürchten hat, sind nur die Folgen Deiner Feigheit, die kann er besser vermeiden als du es kannst &#8211; vorausgesetzt, er weiss von Deiner Feigheit. Selbst wenn jemand lügenhaft ist, muss er wenigstens seinen besten Freunden zu erkennen geben, dass er das ist; darüber darf er nicht lügen.</p></blockquote>
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		<title>Me-ti I: Kin-Jeh über die Liebe&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 14:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Evers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Love]]></category>

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		<description><![CDATA[I lived a passionate love for the last five weeks. This love, for reasons not to be mentioned here, is now terminated or at least interrupted. We used to exchange our views in quoting lyrics and prose a lot. As I could not find my issue of Bertolt Brecht: &#8220;Me-ti / Buch der Wendungen&#8221; for [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I lived a passionate love for the last five weeks. This  love, for reasons not to be mentioned here, is now terminated or at least interrupted. We used to exchange our views in quoting lyrics and prose a lot. As I could not find my issue of Bertolt Brecht: &#8220;<strong><em>Me-ti / Buch der Wendungen</em></strong>&#8221; for a while &#8220;<strong><em>Kin-Jeh on Love&#8230;</em></strong>&#8221; was not yet included into our intense exchange during these five weeks. So here it is especially for you A.:</p>
<blockquote><p><strong>Kin-Jeh über die Liebe</strong></p>
<p>Ich spreche nicht über die fleischlichen  Freuden, obgleich über sie viel zu sagen wäre, noch über die Verliebtheit, über die weniger zu sagen ist. Mit diesen beiden Erscheinungen käme die Welt aus, aber die Liebe muss gesondert betrachtet werden, da sie eine Produktion ist. Sie verändert den Liebenden und den Geliebten ob in guter oder in schlechter Weise. Schon von aussen erscheinen Liebende wie Produzierende, und zwar solche einer höheren Ordnung. Sie zeigen die Passion und Unhinderbarkeit, sie sind weich ohne schwach zu sein, sie sind immer auf der Suche nach freundlichen Handlungen, die sie begehen könnten (in der Vollendung nicht nur zum Geliebten selber). Sie bauen ihre Liebe und verleihen ihr etwas Historisches, als rechneten sie mit einer Geschichtsschreibung. Für sie ist der Unterschied zwischen keinem Fehler und nur einem Fehler ungeheuer &#8211; welchen Unterschied die Welt ruhig vernachlässigen kann. Machen sie ihre Liebe zu etwas Ausserordentlichem, haben sie nur sich selber zu danken, fallieren sie, können sie sich ebenso wenig mit den Fehlern des Geliebten entschuldigen wie etwa die Führer des Volks mit den Fehlern des Volks. Die Verpflichtungen, die sie eingehen, sind Verpflichtungen gegen sich selber; niemand könnte die Strenge aufbringen in Bezug auf die Verletzungen der Verpflichtungen, die sie aufbringen. Es ist das Wesen der Liebe wie anderer grosser Produktionen, dass die Liebenden vieles ernst nehmen, was andere leichthin behandeln, die kleinsten Berührungen, die unmerklichsten Zwischentöne . Den besten gelingt es, ihre Liebe in völligen Einklang mit anderen Produktionen zu bringen; dann wird ihre Freundlichkeit zu einer allgemeinen, ihre erfinderische Art zu einer vielen nützlichen und sie unterstützen alles Produktive.</p></blockquote>
<p>Die Me-ti Geschichten von Bertolt Brecht habe ich zuerst 1973 gelesen. Dann alle paar Jahre wieder. Bei jedem Lesen waren mir völlig andere Geschichten aus dieser Sammlung wichtig. Doch diese hier, &#8220;<strong><em>Kin Jeh über die Liebe</em>&#8230;</strong>&#8221; hat sich über die Jahre zu einem mich kontinuierlich begleitenden Wegweiser entwickelt.</p>
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