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Archiv für die 'Literatur' Kategorie

Ignaz Kirchner gehört zu meinen Lieblingsschauspielern. Genauer: er ist mein liebster Schauspieler. Seine Dramtisierung von Wilhelm Reichs “Rede an den Kleinen Mann” hat mich verändert. Als Pozzo in Becketts “Warten auf Godot” steht er zur Zeit auf der Bühne des Wiener Burgtheaters. Gestern gibt Kirchner ein Interview in “Die Presse”. Darin das folgende Zitat von [...]

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…dessen Herz nicht versteinerte…

Der Georg Büchner Preis dieses Jahres ist an einen stillen Dichter vergeben worden: Walter Kapacher. Kapachers Helden sind “Menschen, die nicht funktionieren, weder im Erwerbsleben noch in der sogenannten Gesellschaft, erfüllt von vager Sehnsucht, doch ohne konkrete Bindungslust, ernsthafte, grüblerische Beobachter, die sich unablässig fragen, wozu sie gut sein sollen. Und irgendwann den Punkt erreichen, [...]

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… im Nachklang: Rilke

Im Nachklingen zum Wochenende stöbere ich und finde das folgende wunderbare Rilke Gedicht: Ich ließ meinen Engel lange nicht los Ich ließ meinen Engel lange nicht los, und er verarmte mir in den Armen und wurde klein, und ich wurde groß: und auf einmal war ich das Erbarmen, und er eine zitternde Bitte bloß Da [...]

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Mit P. auf dem bewegenden Kongress “Polyamory” von Donnerstag bis Sonntag. Gerade ein Feedback geschickt: Zum Ende seiner “Rede an den kleinen Mann” schreibt Wilhelm Reich: “Ich danke meinem Schicksal, dass ich mich fern hielt vom Geschwätz böser Nachbarn und dass ich in wirren Zeiten die Richtung meines Wesens nicht verlor. Denn ich habe immer [...]

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